Medien, Kunst und Industrie

SOS: DW weiter in Seenot!

SOS: DW weiter in Seenot!

ver.di-Vertrauensleute - Deutsche Welle

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die gute Nachricht vorab: die Bundesregierung hat die Unterfinanzierung der DW jetzt ein wenig aufgepolstert. Nachdem bereits die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien eine Aufstockung des Etats für 2015 um 10 Mio. Euro zugesagt hat, will die Regierung noch einmal 7,5 Mio. Euro drauflegen.

Unser Einsatz und unser Kampf um die Zukunft der DW haben sich also ausgezahlt! Allerdings mit einem Wermutstropfen: 7,2 Mio. Euro aus den zusätzlichen Geldern sind nur ein durchlauf- ender Posten für die Miete des Funkhauses Bonn. Und welchen Etat die DW für die folgenden Jahre erhält, ist immer noch unklar. Das absehbare Haushaltsdefizit wird vorerst nur geringfügig kleiner.

Fest steht, dass der Haushalt der DW vorläufig "auf Kante" genäht ist. Soll die DW jedoch die Ziele entsprechend der Aufgabenplanung erreichen, muss sie in den nächsten Jahren mit ausreichenden Finanzmitteln ausgestattet werden. Geschieht das nicht, ist sie vom rettenden Ufer weiter entfernt denn je.

Ausbaden müssen dies vor allem die MitarbeiterInnen - Freie wie Feste. Schon jetzt sind durch  Arbeitsverdichtung und Personalabbau die Belastungen für jeden Einzelnen dramatisch gestiegen. Und wenn kein Geld fließt, dann wird unweigerlich bei Programm und Sprachen drastisch gestrichen.

Deshalb werden wir uns weiterhin gemeinsam für die Zukunft der DW einsetzen !

·         Gegen Kahlschlag !

·         Für Qualitätsjournalismus !

·         Für den Erhalt der Sprachenvielfalt !

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